„Intim, voller Liebe“: Mit diesen Worten beschreibt Georgina Rodríguez die Hochzeit mit Fußballstar Cristiano Ronaldo. Entgegen monatelanger Spekulationen über eine glamouröse Feier auf Madeira entschied sich das Paar für eine Trauung im eigenen Haus im portugiesischen Cascais. Am 11. August, genau zehn Jahre nach ihrem ersten Treffen in Madrid, gaben sich der 41-jährige Sportler und das 32-jährige Model im Wohnzimmer ihres Anwesens das Ja-Wort. Im Beisein ihrer fünf Kinder verzichtete das Paar bewusst auf eine große Gästeliste und wählte stattdessen die vertraute Kulisse ihres Alltags für diesen Schritt.
- Die standesamtliche Trauung fand am 11. August im Wohnzimmer des Paares in Cascais statt.
- Das Datum markiert das zehnjährige Jubiläum ihres ersten Zusammentreffens in Madrid.
- Eine größere Hochzeitsfeier für Freunde und Verwandte soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Persönliche Momente wiegen schwerer als pompöse Kulissen
Die Entscheidung für eine bescheidene Zeremonie begründete Georgina Rodríguez mit dem Wunsch nach Privatsphäre. Als kleines Mädchen habe sie noch von riesigen Schlössern und Kutschen geträumt, erklärte sie im Interview mit der „Vogue“. Doch im Leben des Paares sei Ruhe das seltenste Gut geworden. „Etwas Intimes – das ist für uns ungewöhnlicher“, betonte das Model. Das eigene Wohnzimmer bot genau diesen geschützten Rahmen.
„In 30 Jahren möchte ich, dass die Kinder denken: An diesem Tisch ist etwas Wundervolles passiert – das Eheversprechen unserer Eltern“, sagte Rodríguez über den Ort der Trauung.
Ronaldo ergänzte die emotionale Schilderung mit einem Schmunzeln: „Es wird wahrscheinlich nicht derselbe Tisch sein. Wir werden vielleicht die Dekoration ändern.“ Bereits im Vorfeld hatte der Fußballprofi angedeutet, dass er sich einen unkomplizierten Ablauf wünsche – einen „besonderen Tag, auf normale Weise“.
Ein Zufall in Madrid legte den Grundstein für die Beziehung
Die Wahl des Hochzeitsdatums war kein Zufall, sondern schloss einen Kreis, der im August 2016 begann. Damals begegneten sich die beiden erstmals in einem Modegeschäft der Marke Gucci in Madrid, wo Rodríguez als Verkäuferin arbeitete. Ronaldo erinnerte sich an den Schlüsselmoment: „Ich hatte ihr den Rücken zugewandt und dann drehte ich mich um und sah sie. Unsere Augen trafen sich.“ Rodríguez bezeichnete den Augenblick als Traum, während Ronaldo rückblickend von der Liebe seines Lebens sprach.
Diese gemeinsame Vorgeschichte spiegelte sich auch in der Kleidung der Trauung wider. Gucci-Kreativdirektor Demna entwarf ein weißes Kostüm für die Braut sowie einen maßgeschneiderten cremefarbenen Anzug für den Bräutigam. Demna beschrieb die Zusammenarbeit als besonders romantisch: „Es fühlte sich unglaublich speziell an, Georgina und Cristiano für diesen Moment einzukleiden, wissend, dass ihre Liebesgeschichte in einem Gucci-Geschäft begann. Es ist wie ein modernes Märchen.“
Nach dem Segen im Heiligtum wartet bereits der Sportalltag
Im Anschluss an die Zeremonie reiste das Paar zum Heiligtum von Unserer Lieben Frau von Fátima, wo ein Priester den beiden in einem privaten Bereich den Segen erteilte. Große Flitterwochen gab es jedoch nicht. Schon am Tag nach der Hochzeit reiste die Familie zurück nach Riad, wo für Ronaldo am 15. August die neue Saison in Saudi-Arabien begann.
Für Personen von extremer Bekanntheit bietet eine unangekündigte Trauung im eigenen Zuhause den Vorteil, den enormen öffentlichen Druck und ein großes Medienaufgebot vollständig zu umgehen.
Dass die Feierlichkeiten damit nicht abgeschlossen sind, stellte das Paar jedoch klar. Die Zeremonie im Wohnzimmer war der offizielle und familiäre Auftakt. Eine große Hochzeitsfeier mit Freunden und der erweiterten Familie soll in der Zukunft noch folgen.
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