Als 73-maliger deutscher Nationalspieler und Champions-League-Sieger gehört Leon Goretzka seit Jahren zu den etablierten Größen im deutschen Fußball. Nach sechs Jahren beim FC Bayern München, mit dem er 2020 das Triple gewann, lief der Vertrag des 31-jährigen Mittelfeldspielers in diesem Sommer aus. Nun steht seine sportliche Zukunft fest: Goretzka zieht es in die englische Premier League. Nach Medienberichten steht ein Transfer zu Aston Villa unmittelbar bevor. Die letzten Details seien geklärt, der Medizincheck soll zeitnah folgen. In Birmingham winken dem Profi zwei oder drei Jahre Vertragslaufzeit.
- Leon Goretzka steht vor einem ablösefreien Wechsel zum englischen Erstligisten Aston Villa.
- Der 31-jährige Mittelfeldspieler verließ den FC Bayern München nach Ablauf seines Vertrags.
- Trainer Unai Emery überzeugte den 73-maligen Nationalspieler in einem persönlichen Telefonat.
Trainer Unai Emery überzeugte den Mittelfeldspieler
Der Wechsel zum Tabellenvierten der vergangenen Premier-League-Saison zeichnete sich erst vor Kurzem ab. Ursprünglich stand Goretzkas ehemaliger Münchner Teamkollege Joao Palhinha im Fokus von Aston Villa, doch dieser Transfer zerschlug sich. Daraufhin rückte der deutsche Mittelfeldakteur in das Blickfeld des Klubs. Ausschlaggebend für die Zusage soll unter anderem ein direktes Telefonat mit Villa-Coach Unai Emery gewesen sein, der Goretzka von dem Projekt überzeugte. Eine offizielle Bestätigung der Vereine steht derzeit allerdings noch aus.
Mit dem Schritt auf die Insel bleibt Goretzka dem europäischen Spitzenfußball erhalten.
Spitzenfußball statt Wechsel in die USA
Mögliche Stationen in den USA oder Saudi-Arabien hatte Goretzka zuvor bewusst ausgeschlossen. Bereits im März betonte Goretzka öffentlich seinen Wunsch, noch einmal „richtig kompetitiven Fußball im Ausland“ spielen zu wollen. Bei Aston Villa bietet sich ihm nun die Gelegenheit, in der angelaufenen Saison in der Champions League auf höchstem Niveau anzutreten. Für Goretzka bedeutet der ablösefreie Wechsel nach dem Münchner Vertragsende maximale Handlungsfreiheit, da ohne Verhandlungen über eine Ablösesumme direkte Gespräche mit potenziellen Klubs möglich waren.
Erst der vierte Deutsche im Trikot der Villans
Historisch gesehen ist der Wechsel nach Birmingham eine Seltenheit: Goretzka wird erst der vierte deutsche Fußballer sein, der das Trikot von Aston Villa trägt. Vor ihm liefen lediglich Thomas Hitzlsperger zwischen 2000 und 2005 sowie Stefan Beinlich und Matthias Breitkreutz in den Jahren 1992 bis 1994 für den Traditionsverein auf.
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