Der Einstieg in Nissans Crossover-Modell Murano wird für Kunden spürbar kostspieliger. Für das Modelljahr 2027 streicht der japanische Automobilhersteller die bisherige Basisvariante SV ersatzlos aus dem Programm. Damit klettert der Startpreis der Modellreihe um 2.320 US-Dollar nach oben und beginnt nun bei 43.990 US-Dollar (umgerechnet etwa 40.500 Euro) vor Gebühren. Inklusive der obligatorischen Zielortgebühr von 1.545 US-Dollar beläuft sich der effektive Einstiegspreis für die SL-Ausstattung nun auf 45.535 US-Dollar (ca. 42.000 Euro). Gleichzeitig erweitert Nissan das Angebot um eine optisch abgedunkelte Variante namens Dark Armor.
- Nissan streicht die bisherige Einstiegsausstattung SV beim Murano für das Modelljahr 2027.
- Der Einstiegspreis der Modellreihe steigt dadurch um 2.320 US-Dollar.
- Eine neue Version namens Dark Armor erweitert die Palette um düstere Designakzente und Zusatzausstattung ab 46.990 US-Dollar.
Die neue Variante Dark Armor setzt auf schwarze Akzente
Mit der Einführung des neuen Modelljahrs ordnet Nissan die Ausstattungsstruktur neu. Die neu angebotene Version Dark Armor startet bei 46.990 US-Dollar (ca. 43.300 Euro) vor Gebühren und positioniert sich im dreiteiligen Line-up exakt zwischen der Variante SL und dem Topmodell Platinum.
Mit der neuen Ausstattungslinie Dark Armor ergänzt Nissan das Angebot um eine Variante, die sich preislich exakt zwischen den Versionen SL und Platinum einsortiert.
Äußerlich unterscheidet sich der Dark Armor durch glänzend schwarze Embleme, dunkle Karosserieakzente und 21-Zoll-Leichtmetallräder. Zur Serienausstattung dieser Linie gehören Karosseriefarben wie Gun Metallic und Super Black. Gegen Aufpreis von 450 US-Dollar (ca. 415 Euro) stehen Scarlet Ember oder Everest White zur Wahl, während Kombinationen wie Boulder Gray oder Everest White mit einem Kontrastdach in Super Black mit 1.000 US-Dollar (ca. 920 Euro) zu Buche schlagen.
Im Innenraum verfügt das Modell über perforierte Prima-Tex-Sitze im Farbton Graphite mit Sitzheizung und elektrischer Verstellung für die vorderen Plätze. Akustikglas an den vorderen Seitenscheiben, ein Panoramadach, ein Bose-Soundsystem mit zehn Lautsprechern sowie eine mehrfarbige LED-Ambientebeleuchtung werten die Kabine zusätzlich auf. Für Infotainment sorgt das NissanConnect-System mit einem 12,3-Zoll-Bildschirm und integrierten Google-Diensten.
Serienausstattung und Antrieb bleiben weitgehend vertraut
Unabhängig von der gewählten Ausstattungslinie gehören LED-Scheinwerfer, ein digitales 12,3-Zoll-Instrumenten-Display, ein drahtloses Qi2-Smartphone-Ladegerät, ein automatisch abblendender Innenspiegel und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik zum Standard. Auch das Fahrassistenzsystem ProPILOT Assist ist serienmäßig an Bord.
Unter der Motorhaube bleibt die Technik unverändert: Alle Varianten werden von einem 2,0-Liter-VC-Turbo-Vierzylindermotor angetrieben, der 241 PS (180 kW / 244 PS) leistet und ein Drehmoment von 352 Nm entwickelt. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Neungang-Automatik auf den serienmäßigen Allradantrieb. Neu für das Modelljahr 2027 ist lediglich ein zusätzlicher Fahrmodus für Verschneite Straßen (Snow Mode).
Hersteller streichen zunehmend günstige Einstiegsmodelle
Für Autokäufer bedeutet der Wegfall von Einstiegsversionen eine effektive Preiserhöhung im jeweiligen Fahrzeugsegment.
Das Streichen von Einstiegsvarianten wie der SV-Ausstattung zeigt einen klaren Trend in der Automobilbranche: Automobilhersteller reduzieren günstige Basisausstattungen, um die Komplexität in der Produktion zu verringern und die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Fahrzeug zu steigern. Für Käufer bedeutet das, dass der finanzielle Schwellenwert für den Erwerb eines Neufahrzeugs steigt, selbst wenn der Grundpreis der verbleibenden Ausstattungen kaum verändert wird.
Wie beurteilen Sie die Entwicklung, dass Autobauer günstige Basismodelle zunehmend streichen? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns in den Kommentaren!































